
Aus allen Vereinen des Oberen Lechgau-Verbandes pilgern die Trachtler zum Gegeißelten Heiland auf der Wies. An der Landvolkshochschule treffen sich alle, um dann um 9:00 gemeinsam das letzte Stück mit Gebet und Gesang zur Wieskirche zu pilgern.
Die vielen Trachtler mit ihren Fahnenabordnungen werden von Wieskurat Florian Geis begleitet. Vorne weg darf der Vorstand des diesjährigen Gaufestes (Marktoberdorf) die Wallfahrtsstange tragen. Diese wurde 1997 eigens angeschafft. Sie zeigt auf der einen Seite den Wiesheiland, zu dem die Prozession führt, auf der anderen den hl. Magnus, den Patron von Füssen (Sitz des Oberen Lechgau-Verbandes). Umgeben sind diese geschnitzten Bilder von 24 kleinen gemalten Medaillons mit den Altarbildern der Kirchenpatrone der Heimatorte der Vereine des Oberen Lechgau-Verbandes.
Nach der festlichen Wallfahrtsmesse, welche von Musikgruppen des Oberen Lechgau-Verbandes gestaltet wird, findet das traditionelle Gartenfest der Vereine aus Wies statt. Zu einer „gscheiden Wallfahrt gehört a gscheide Einkehr“ so die oft gesagten Worte des ehemaligen Wieskurat Georg Kirchmeir, der 2025 verstorben ist.
