
Ein Zeichen von Glauben und Tradition
Gauwallfahrt des Oberen Lechgau-Verbands
Zum 33.mal jährt sich am Pfingstmontag die Gauwallfahrt des Oberen Lechgau-Verbands zum gegeißelten Heiland auf der Wies. Zum Teil starteten die Gauvereine mitten in der Nacht um zu Fuß in die weltberühmte Wies zu wallfahrten.
An der Landvolkshochschule (nähe der Wieskirche) treffen dann alle Pilgergruppen zusammen, um das letzte Stück gemeinsam mit Wieskurat Florian Geis betend und singend zum geißelten Heiland zu pilgern. Die Idee zu dieser Wallfahrt entstand 1991 nach der Wiedereröffnung der Wieskirche nach langjähriger Renovierung. Der damalige Wieskurat Georg Kirchmeir sowie Ehrenlandesvorsitzender Max Bertl (damals Gauvorstand) schlugen dies vor, und fast alle Vereine stimmten dem wohlwollend zu.
Im Jahr 1997 wurde eine eigene Wallfahrtstange angeschafft. Sie zeigt auf der einen Seite den Wiesheiland, zu dem die Prozession führt, auf der anderen den hl. Magnus, den Patron von Füssen (Sitz des Oberen Lechgau-Verbandes). Umgeben sind diese geschnitzten Bilder von 24 kleinen gemalten Medaillons mit den Altarbildern der Kirchenpatrone der Heimatorte der Vereine des Oberen Lechgau-Verbandes. Die Wallfahrtstange darf immer der Vorstand des diesjährigen Gaufestvereines tragen. Auf dem Weg zur Wieskirche gibt es auch immer eine kleine Station am großen Feldkreuz, welches 2008 eingeweiht wurde. Dieses Kreuz steht auf einem großen Findling aus Schwangau und wurde von Max Bertl gefertigt. Die Christusfigur und die Wallfahrtstange hat Holzbildhauer Georg Meßmer aus Unterammergau geschnitzt. Dafür erhielt er eine Ehrenurkunde der Diözese Augsburg und des Oberen Lechgau-Verbandes.
Der gemeinsame Weg ab der Landvolkshochschule beginnt um Uhr 9:15; der Festgottesdienst in der Wieskirche beginnt um Uhr 10:00.
Das Gartenfest der Wieser, mit Auftritten der Trachtenjugend und musikalischen Unterhaltung rundet diesen schönen Wallfahrtstag ab.
